Gansloser Black Gin – die dunkle Seite der….

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Der schwarze Gin aus dem Schwabenländle der „Gansloser Black Gin“ ist bereits seit 2010 im Handel und reiht sich ebenfalls in die Riege der dt. Premium Gins ein. Dabei kommt die 0,7 Liter Flasche schwarz wie die Nacht daher und gibt keinen Einblick auf den kostbaren Inhalt frei. Der Hersteller ist eine renommierte Traditionsdestille die auf eine über 100-Jährige Historie zurückblicken kann.

In der stylischen aber doch unscheinbar wirkenden Flasche Black Gin steckt eine Menge. Er ist mit 74 Kräutern und Esszenen der Gin mit den meisten Inhaltstoffen den wir bis heute verköstigt haben. Dabei stellt sich die Frage ob das nachhaltig den Charakter des Elixiers prägen kann?

So beschreibt sich der Gansloser Black Gin selbst:

  • Die Klarheit von Quellwasser.
  • Transparent spiegelnd in leuchtend reiner Qualität..
  • Frische Wacholder erobern die Nase, umweht von feinen Zitrustönen, der Erinnerung an reife Orangen und frisch gezupften Kamilleblüten.
  • Vollmundig mit stabilem, reinrassigen Körper, feine Milde an Zunge und Gaumen. Harmonisch rund im Abgang. Lebendig, pur, erfrischend elegant.

Nicht weniger als 74! (ja, vierundsiebzig) Kräuter und Essenzen, die sogenannten Botanicals aus 19 verschiedenen Ländern von der Alpenregion, dem Mittelmeerraum über Madagaskar bis hin nach Indien geben dem BLACK GIN seine individuelle feine Note und seine absolute Alleinstellung. Wacholder, Koriander, Zimt, Nelke und Kamille lassen sich schmecken, eine Spur Ingwer und Vanille erahnen, deutlich die Süße vollreifer Orangen vernehmen; es macht Spaß, Schluck für Schluck die weiteren 67 Essenzen herauszufinden – auch, wenn es eine unlösbare Aufgabe bleiben wird.

Neben den Zutaten legt der Hersteller einen deutlichen Fokus auf den komplexen und aufwendigen Herstellungsprozess:

Fein gemahlenes Weizenkorn wird in reinem Wasser gelöst bevor es, mit Gerstenmalz angereichert, zum Ansatzalkohol destilliert wird. Ganze 12 Mal durchläuft der Ansatz dabei die Brennblase, bevor der so gewonnene 90% Vol. Alkohol bei – 32° C mit Aktivkohle eine gründliche Filtration erfährt. 62 der Botanicals durchlaufen in Edelstahltanks für 12 Tage die Mazeration bei konstant – 24°C. Täglich wird in der Brennsaison ohne Unterbrechung angesetzt. Mit Zugabe der restlichen, besonders hochempfindlichen Feinbotanicals wie Zimtblüten, direkt vor der Destillation, macht sich der Brennmeister nun in der Verstärkerkolonne an den Feinbrand. Der dauert über 34 Stunden und erfolgt – damit dies ohne Unterbrechung geschieht – in einer 1200l fassenden Brennblase. Auendorfer Hadel- Quellwasser dient den Freys zur „Vermählung“, die über gut 2 Wochen hinweg bei exakt 10°C vorgenommen wird, um BLACK GIN auf seine Genussstärke von 45% Vol. bringen. Bevor er sich nun in Edelstahl-Fässern ein wenig ausruhen darf, durchläuft er bei eisigen +4°C eine letzte Filtration. Dort wartet er die Hand-Abfüllung in die mattschwarze Flasche im unverwechselbaren „BLACK LINE“- Look.

Im Geruchstest ist eine milde Alkoholnote erkennbar. Der unerfahrene Konsument dürfte erstmal keine weiteren Inhaltstoffe warnehmen können. Uns fielen aber dennoch leichte Noten von Wacholder und Orange auf. Mehr konnten wir allerdings auch beim Noosing nicht erkennen.

Im Geschmackstest trifft der Gansloser Black Gin, seinem Namen zu Ehren aber voll ins Schwarze. Die Milde im Geruchstest schlägt sich auch in der Verköstigung nieder. Sobald der Gin die Lippen berührt spürt man die Milde und Weichheit des Gins. Der Abgang ist hervorragend und vielschichtig und dabei auch noch äußerst lang anhaltend. Hier gibt es eine leichte Hintergrundschärfe ohne, dass wir jetzt die 45% Alkohol dafür verantwortlich machen. Einige Kräuter tragen neben dem Ingwer wohl dazu bei.  In sich wirkt der Gin sehr frisch ohne dabei eine zu fruchtige oder sogar süßliche Tendenz einzugehen.

Im klassischen Gin Tonic, gefiel uns der Black Gin sehr gut mit dem eher kräftig/herben Thomas Henry Tonic Water. Die Vielschichtigkeit des Gins kommt mit Unterstützung des englischen Gentlemans und seiner Kohlensäure voll zur Geltung. Wir empfehlen keine Zeste oder Beiwerk in den Drink zu geben.

Fazit: ein tolles Produkt das aufwendig und mit vielen Inhaltstoffen ebenso vielschichtig im Geschmack ist. Dabei schafft der Black Gin den Spagat zwischen klassischem Gin und New Western Dry Gin, was ihm wohl viele Verehrer einbringen wird. Das gute Preisleistungverhältnis ist ebenfalls zu erwähnen.

Gansloser Black Gin jetzt kaufen!

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